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[Allgemein] Abgas-Skandal

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Pende

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Dienstag, 22. September 2015, 07:43

Der BMW X5 hat aber die Werte eingehalten, dass darf man auch nicht vergessen.
Glaube auch nicht, dass der Imageschaden so groß sein wird. Davon erholt sich VW wieder. Wäre halt nun ein guter Zeitpunkt Aktien zu kaufen.
Außerdem wenn das von Piech ausgegangen wäre, dann hat er damit aber schon vor 2 Jahren damit angefangen, den ab da muss die EPA schon ermittelt haben.

Wenn der Winterkorn geht, dann geht er mit nem saftigen Patzen Abfindung raus und reibt sich die Hände.

Paramedic_LU

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Dienstag, 22. September 2015, 07:47

Hätte Piech das vor 2 Jahren gemacht hätte er sich und "seinem" VW Konzern ja geschadet. Das macht er bestimmt nicht. Da das Absägen von WIKO scheiterte, und er nun "offiziell" bei VW nicht mehr verantwortlich ist. wäre der jetzige Weg optimal meiner Meinung nach. Mit ihm geht nichts nach Hause, und Wiko steht allein verantwortlich da.
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vasquez

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Dienstag, 22. September 2015, 07:58

Ich glaube kaum, dass Herr Piech seiner Branche und letztlich seinem Land schaden würde, um eventuelle Meinungsverschiedenheiten mit Herrn Winterkorn auszutragen. Was andere Hersteller unternehmen um gut dazustehen sei mal dahingestellt. Rundumschläge helfen da wenig, weil reine Spekulation, zumal das alles zu sehr ins Emotionale geht. Quatsch – meiner Meinung nach. Spannend und Interessant aber genauso irreführend – Politik und Geheimdienste ins Spiel zu bringen.

Was auch immer wirklich geschah, hat sicherlich wirtschaftliche oder Marketing Gründe mit finanziellem Hintergrund.

Mich wundert, das VW sofort gestanden haben soll. Macht für mich strategisch gar keinen Sinn. Denn mit dem sofortigem Geständnis ist jeder andere Ausweg versperrt. VW könnte z.B. nicht mehr argumentieren, es sei einfach eine Fehlerhafte Software oder Reste von Testroutinen europäischer Testverfahren, Bauteilschutz … einzige plausible Erklärung: Schadensbegrenzung und bloß keinen Rückruf.

Wirklich widerlich - aber leider für Deutschland bezeichnend – Politik und Medien bauschen die Sache unendlich auf und machen aus einem Vorfall gleich einen Riesenskandal. Anstatt einfach abzuwarten was denn nun genau wer herausgefunden haben will.

Schon mal drauf geachtet, die Studie des „International Council on Clean Transportation (ICCT) und der Universität West Virginia ist vom letzten Jahr – soo eilig schien es die EPA dann nicht zu haben ...

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Dienstag, 22. September 2015, 08:06

Am Ende zahlt der Kunde die Zeche durch erhöhte Verkauspreise und steigende Wartungs-/Reparaturkosten in den Werkstätten. In einer Woche spricht keiner mehr über den Abgasskandal.
Im Grunde genommen geht es bei VW nur um gekränkte Eitelkeit, um Macht und Ansehen. Es sind halt die Urinstinkte im männlichen Gehirn, wozu der Mann nichts kann. Eine Weiterentwicklung findet da nicht statt.
Alle sprechen nur über die Börsenkurse von VW nach diesem Skandal, aber keiner über die Umweltverschmutzung. Die Erde wird dies alles überstehen, nur der Mensch wird wahrscheinlich dabei als erstes draufgehen.
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Randam

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25

Dienstag, 22. September 2015, 08:19

das piech dahinter steckt halte ich für quatsch.
es ist auch immer noch sein VW und auch sein vermögen ist durch den aktien sturz stark beeinträchtigt worden.
und wenn er da was von wusste, oder sogar dahinter steckt, sitzt er auch mit drin.

das die amis unregelmässigkeiten festgestellt hat, haben sie vw auch schon vor 2 jahren mitgeteilt.


ich bin mal gespannt ob das auch in europa so ist und ob auch andere da noch mit drin hängen.
und wie hoch unser bonus nächstes jahr ausfällt. 8o

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26

Dienstag, 22. September 2015, 08:36

VW Aktien haben 16 Milliarden verloren.
Die Strafe sollte für mein dafürhalten 20 Milliarden betragen, also ein fünftel des ehemaligen Werts vor bekannt werden des Betrugs.
Grund: angenommene 500000 Fahrzeuge x 20000€ pro Fahrzeug (wohl eher zu gering der VK) = 10.000.000.000 x 2
Dazu sollten sie den Käufern auf verlangen den Neupreis des Autos wieder geben und das Auto zurück nehmen. Wären also nochmal weit über 10 Milliarden.
Die Aktionäre sollten entschädigt werden von VW, also die 16 Milliarden durch den Kursverlust aufgrund des Betrugs (Vorsätzlich).
Die Verantwortlichen sollten mit ihrem Privatvermögen haften. Das die Verantwortlichkeit nur bei einem Betrüger liegt glaube ich nicht. Aber das ist nur Wunschdenken...

In Summe an Schadensersatz an die Kunden, USA und Aktionäre ca. 50.000.000.000


In meiner Betrachtung habe ich den sozialen Aspekt der MA nicht berücksichtigt. Denn am Ende sind es die Arbeiter die unter diesem Betrug leiden könnten...

vasquez

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Dienstag, 22. September 2015, 09:02

VW Aktien haben 16 Milliarden verloren.
Die Strafe sollte für mein dafürhalten 20 Milliarden betragen, also ein fünftel des ehemaligen Werts vor bekannt werden des Betrugs.
Grund: angenommene 500000 Fahrzeuge x 20000€ pro Fahrzeug (wohl eher zu gering der VK) = 10.000.000.000 x 2
Dazu sollten sie den Käufern auf verlangen den Neupreis des Autos wieder geben und das Auto zurück nehmen. Wären also nochmal weit über 10 Milliarden.
Die Aktionäre sollten entschädigt werden von VW, also die 16 Milliarden durch den Kursverlust aufgrund des Betrugs (Vorsätzlich).
Die Verantwortlichen sollten mit ihrem Privatvermögen haften. Das die Verantwortlichkeit nur bei einem Betrüger liegt glaube ich nicht. Aber das ist nur Wunschdenken...

In Summe an Schadensersatz an die Kunden, USA und Aktionäre ca. 50.000.000.000


In meiner Betrachtung habe ich den sozialen Aspekt der MA nicht berücksichtigt. Denn am Ende sind es die Arbeiter die unter diesem Betrug leiden könnten...


Wow! Wollen wir nicht wenigstens abwarten, bis der Beschuldigte rechtsstaatlich überführt wurde und wie sollen die von dir vorgeschlagenen Strafen den Arbeitern helfen? Vergleicht man die angebliche Manipulation von VW mit den Vorfällen von General Motors Airbag erscheinen Strafen von 16 - 50 Milliarden geradezu absurd.

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Dienstag, 22. September 2015, 09:33

Ich glaube du missverstehst mich.
Wie erwähnt glaube ich nicht das nur einer Bestraft werden sollte sondern die Verantwortlichen generell.
Wie du auf die Frage kommst das die Strafen den MA helfen sollen nach meinem Beitrag kann ich nicht nachvollziehen.
Ich meine, das die vll. zu erwartende Strafe den MA schaden könnten was ich nicht möchte und deshalb aus der Betrachtung herausnehme!!!
Ein vgl. zu GM ziehe ich nicht.
Du findest meine Strafe für zu hoch und das Akzeptiere ich so wie es ist.
Rechtsstaatlichkeit, wenn du dieses Wort gebrauchen möchtest, hat nichts damit zu tun. Es wurde ein Vorwurf erhoben und dieser wurde scheinbar wahrheitsgemäß von VW eingeräumt.
Die Schuldfrage des Konzerns ist somit geklärt. Wer darin involviert ist kann und will ich nicht rechtlich würdigen.
Ein Schlitzohr war früher ein Händler, dem nach Betrug der Ohrring raus gerissen wurde.
Der vorsätzliche Betrug an der Umwelt (Umweltgesetze und Regelung Schadstoffausstroß USA) und den Kunden sollte hart bestraft werden. Das ist meine Meinung. Und bei dem Verlust von vll. 50% bei vormals 100 Milliarden finde ich nicht schlimm!

Wir reden hier von Milliardenvermögen. 1 Milliarde sind 1000 Millionen.
Eigentlich ist das keine Strafe, das ist nur ein gebrochenes Bein oder vll. zwei. :)

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29

Dienstag, 22. September 2015, 09:48

Ich glaube du missverstehst mich.
Wie erwähnt glaube ich nicht das nur einer Bestraft werden sollte sondern die Verantwortlichen generell.
Wie du auf die Frage kommst das die Strafen den MA helfen sollen nach meinem Beitrag kann ich nicht nachvollziehen.
Ich meine, das die vll. zu erwartende Strafe den MA schaden könnten was ich nicht möchte und deshalb aus der Betrachtung herausnehme!!!
Ein vgl. zu GM ziehe ich nicht.
Du findest meine Strafe für zu hoch und das Akzeptiere ich so wie es ist.
Rechtsstaatlichkeit, wenn du dieses Wort gebrauchen möchtest, hat nichts damit zu tun. Es wurde ein Vorwurf erhoben und dieser wurde scheinbar wahrheitsgemäß von VW eingeräumt.
Die Schuldfrage des Konzerns ist somit geklärt. Wer darin involviert ist kann und will ich nicht rechtlich würdigen.
Ein Schlitzohr war früher ein Händler, dem nach Betrug der Ohrring raus gerissen wurde.
Der vorsätzliche Betrug an der Umwelt (Umweltgesetze und Regelung Schadstoffausstroß USA) und den Kunden sollte hart bestraft werden. Das ist meine Meinung. Und bei dem Verlust von vll. 50% bei vormals 100 Milliarden finde ich nicht schlimm!

Wir reden hier von Milliardenvermögen. 1 Milliarde sind 1000 Millionen.
Eigentlich ist das keine Strafe, das ist nur ein gebrochenes Bein oder vll. zwei. :)


Kurz gesagt, ich mag keine Vorverurteilungen. Jetzt schon von Strafen zu sprechen, obwohl noch gar nichts klar ist erscheint mir einfach zu früh. Geschah die angeblich Manipulation absichtlich und mit dem Vorsatz zu Täuschen oder war sie gar mit Bedacht umgesetzt worden, um Schäden durch den Test zu verhindern ...

... auch wenn es ein nach Profit Strebender Konzern ist sollte er Anrecht auf eine harte aber faire Überführung haben. Wenn die Amis so gründlich sind - wie sie behaupten - wird das sicher kein Problem sein.

Nun, die Anspielung auf General Motors kam von mir und war als Vergleich gedacht. Die Airbag / Zündschloss Vorfall konnte direkte Gefahren für Leib und Leben bedeuten und da waren wohl so 1,2 - 3,0 Milliarden im Spiel ...

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Dienstag, 22. September 2015, 10:14

Wie erwähnt ist es keine Vorverurteilung. Die Strafen, sofern sie Erfolgen, regeln andere.

Der Grund, warum ich diese meine Meinung so vertrete.

Ich Arbeite für einen Konzern.
Habe mich vom Lehrling bis zum Produktionsleiter hoch gearbeitet.

Hier ein Beispiel aus meiner Praxis:
Um 06Uhr bei Schichtwechsel haben wir eine Störung in der Produktion.
Dieser wird im Schichtbericht festgehalten mit folgenden Worten:
Produktionsstörung wegen belegter Walze auf TS (Triebseite) durch Ablagerung am Rand.

Dies bedeutet für mich, das evtl. 24h diese Ablagerung schon existent war. Selbst wenn diese Walze abends um 22Uhr vorsorglich gereinigt wurde, man kennt ja seine Maschine, wären dies ca. 300 Tonnen Produkt (8h) welches fehlerhaft sein könnte.

Ich gebe das Produkt, sofern optisch keine Mängel zu sehen sind, an den Verkauf.

Meine Erfahrung sagt mir jedoch, das ich Reklamationen bekommen werde durch Mikrorisse die in der Weiterverarbeitung zu Maschinenströrungen führen werden. Vll. nur ein, vll. aber auch 10 mal.

Die darauf folgende Reklamierung des Produkts und deren Wert beläuft sich zwischen 200€ - 1500€ pro Reklamation und Tonne.

Ich veranlasse die Regulierung!

Warum handel ich so bzw. der Konzern.
Wir rechnen durch und sind zu dem Entschluss gekommen, das wir mehr daran gewinnen als wir verlieren.

Somit gebe ich zu, vorsätzlich ein nicht einwandfreies Produkt an den Kunden zu liefern weil wir trotzdem noch gewinnen.

Ob ich das für moralisch richtig erachte spielt keine Rolle. Das ist mein Job und es ist so von ganz oben genehmigt.

Aber richtig, ist es nicht.
Nun wäre es aber auch wiederum unwirtschaftlich, 300 Tonnen Produkt zu vernichten. Somit eine Gratwanderung zwischen Verkäufer und Käufer. Beide Seiten kennen die Probleme und die Lösung ist einfach zu bezahlen!

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Dienstag, 22. September 2015, 11:33

Herr WiKo darf wohl gehen. Der Aufsichtsrat hat personelle Konsequenzen angekündigt. Oder findet WiKo noch ein Bauernopfer.
m.faz.net/aktuell/wirtschaft/vw-aufsichtsrat-kuendigt-nach-abgas-skandal-personelle-konsequenzen-an-13816806.html
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wilde 13« (22. September 2015, 11:36)


Pende

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Dienstag, 22. September 2015, 12:25



Mich wundert, das VW sofort gestanden haben soll. Macht für mich strategisch gar keinen Sinn. Denn mit dem sofortigem Geständnis ist jeder andere Ausweg versperrt. VW könnte z.B. nicht mehr argumentieren, es sei einfach eine Fehlerhafte Software oder Reste von Testroutinen europäischer Testverfahren, Bauteilschutz … einzige plausible Erklärung: Schadensbegrenzung und bloß keinen Rückruf.

Schon mal drauf geachtet, die Studie des „International Council on Clean Transportation (ICCT) und der Universität West Virginia ist vom letzten Jahr – soo eilig schien es die EPA dann nicht zu haben ...


Du beantwortest dir doch sogar gleich deine Falsche Annahme. VW hat es nicht gleich zugegeben. Die haben es erst auf die Software geschoben rausgezögert etc. und als die ein Verkaufsverbot erwirken wollten es erst zugegeben.
Die haben sich sozusagen schon gewunden bis es nicht mehr ging. Wie halt beim Kunden ... Stand der Technik :D

An eine Verschwörung glaube ich nicht, obwohl ich es den USA zutrauen würde. So wie die andere Hersteller abstrafen so erwischt es halt nun VW.

Nur lustig, dass sich die USA darüber so aufregen da sie einer der größten Umweltsünder sind, aber sich selbst verklagen bringt kein Geld in die Kassen.

VW erholt sich schon wieder, es wird ein Stühlerücken geben und das war es dann auch.

edit:

Noch etwas zum Image Schade ... der angeblich so groß ist.

Jetzt sollte sich mal jeder die Frage stellen ... kauf ich deswegen jetzt kein VW Konzernprodukt mehr?
Nur weil die Karren etwas mehr ausstoßen, als angegeben? Davon wird keiner direkt daran sterben.
Im krassen Gegensatz dazu steht die Skandale von GM (Zündschloss) und Toyota (Airbags) die direkt Todesopfer gefordert haben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pende« (22. September 2015, 12:35)


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Dienstag, 22. September 2015, 13:01

Gerade im Radio auf SR1 gehört, angeblich bis zu 11 Mio Fahrzeuge weltweit betroffen :P

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Dienstag, 22. September 2015, 13:17

Zitat

"Auffällig sind Fahrzeuge mit Motoren vom Typ EA 189 mit einem Gesamtvolumen von weltweit rund elf Millionen Fahrzeugen.
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Dienstag, 22. September 2015, 13:32

Dann ist meiner wohl auffällig ;)

vasquez

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Dienstag, 22. September 2015, 16:44



Noch etwas zum Image Schade ... der angeblich so groß ist.

Jetzt sollte sich mal jeder die Frage stellen ... kauf ich deswegen jetzt kein VW Konzernprodukt mehr?
Nur weil die Karren etwas mehr ausstoßen, als angegeben? Davon wird keiner direkt daran sterben.
Im krassen Gegensatz dazu steht die Skandale von GM (Zündschloss) und Toyota (Airbags) die direkt Todesopfer gefordert haben.

Mal angenommen die Untersuchung der Vorfälle ergeben eine bewusste und gezielte Manipulation, dann würde ich das mit dem Image nicht so auf die leichte Schulter nehmen. Denn, wer so vorsätzlich betrügt, der dreht vielleicht auch noch andere Dinge, hat bestimmt kein schlechtes Gewissen noch anderen Mist zu bauen. Ich würde es sehr schade und sehr enttäuschend finden, wenn gerade VW des vorsätzlichen Betruges überführt werden würde. Wess es denn doch so sein sollte, kann man nur hoffen das VW klug handelt.

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Mittwoch, 23. September 2015, 07:56

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38

Mittwoch, 23. September 2015, 09:35


Der erste Link geht nicht.

Ich fände es eher traurig, wenn Piech was konkretes(!) gewusst hätte aber nichts unternommen hat. Du siehst wie es gekommen ist. Ganz schnell wird "German Engineering" in Frage gestellt und um was es eigentlich mal ging ist fast schon egal. Leistung, Qualität, Haltbarkeit ... lügen, tricksen und Pfuschen die Deutschen da vielleicht auch ... bald werden Personalfragen keine Rolle mehr spielen.

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Mittwoch, 23. September 2015, 10:48

"Wie gesagt, Piech trau ich es zu...und an seiner Stelle würd ich ähnliches machen ^^"

Lest mal das hier. Das ist eine hervorragende Analyse unserer Verhältnisse wie sie heutzutage überall hier herrschen.

http://www.flassbeck-economics.de/ist-de…-land-der-welt/

Glaubt ihr ernsthaft daß Piech so ein plumpes Vorgehen notwendig hätte ?

quattrofever

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Mittwoch, 23. September 2015, 11:08

Wie earlgrey auch schreibt glaube ich auch das dies eine Aktion gegen das "deutsche Image" ist. Dazu haben sie sich den größten Hersteller herausgesucht und den nun als Sündenbock hingestellt.

Versteht mich bitte nicht falsch, natürlich ist es nicht richtig zu Tricksen aber das Problem sind doch die Vorgaben die das Tricksen zu lassen. Wieso darf der Hersteller seine Verbräuche selbst ermitteln und man macht es nicht durch eine unabhängige Stelle, die auch willkürlich Fahrzeuge aus dem Portfolio auswählen darf? Wieso dürfen extra Leichtlaufreifen verwendet werden bei der Prüfung? .... Da gibt es so viele Fragen die alle darauf hinauszielen, dass diese Verbrauchsermittlungen doch extra so gestaltet wurden das man Tricksen kann. Man sollte sich nur gerade jetzt fragen, wo fängt denn das Tricksen an? Macht es Sinn einen Zyklus zu definieren den jeder normalsterbliche nie erreichen wird? Jedem ist bewusst, dass die Verbrauchsangaben nur relativ unter den einzelnen Fahrzeugen zu sehen sind, die absoluten Verbräuche liegen immer deutlich höher. Somit sollte man hier ansetzen, lasst halt kein Tricksen bei solchen Verbrauchsanalysen zu und lasst es eine unabhängige Behörde/Firma analysieren nicht den Hersteller selbst.

Weiterhin, warum betrifft es denn aktuell "nur" die Diesel? Nur weil die Diesel in Amerika nicht so erwünscht sind? Wer glaubt denn tatsächlich, dass wenn ein Konzern herausgefunden hat, dass man mit Software die Verbrauchsanlayse schönen kann, dass er das dann nur bei Dieseln tut? Glaubt das wirklich irgendwer? Ich nicht, ich bin mir zu 100% sicher das die Benziner genauso betroffen sind, da stört es den amerikanischen Markt nur nicht so, da sie ja weiterhin ihre Benziner verkaufen wollen und nicht ausländische Diesel kaufen wollen. Aus meiner Sicht ist das alles Taktik von da drüben den deutschen Markt ein zu dämmen.

Wenn man die Berichte von BMW, Mercedes etc so liest, dann hört sich das für mich auch mehr danach an. "Wir wurden zum Glück noch nicht entdeckt, da unsere Fahrzeuge in der nachträglichen Verbrauchsanalyse nicht auffällig waren", denn alle Aussagen diesbezüglich klingen für mich nicht danach als würden sie es nicht tun, sondern nur danach das sie dort noch nicht entdeckt wurden. Vielleicht war die VW Software in dieser Hinsicht einfach am "besten" und holte damit das meiste raus, nun wird es denen halt zum Verhängnis und die anderen können hoffen nicht mehr entdeckt zu werden, denn auch hier bin ich mir sicher, dass alle Autobauer generell tricksen. Kann mir doch keiner erzählen das nur der "böse" VW das macht.

Wir haben hier im Forum schon häufiger darüber geschrieben und diskutiert und ich glaube dem harten Kern hier im Forum ist das schon seit langem bewusst, dass die Hersteller derartige Tricks anwenden um die Verbrauchsermittlungen möglichst optimal dar zu stellen. Selbst bei AMS war das schon häufig Thema und auch dort ist es allen bewusst.

Wie gesagt möchte ich noch einmal klarstellen, das ich nicht gutheiße was VW da getan hat aber die jetzt als alleinigen Sündenbock dar zu stellen ist für alle anderen schön einfach, richtig ist es aber nicht.

Ich vergleiche dieses Thema so ein wenig mit dem Doping im Radsport, jeder weiß das es geschieht und manche werden erwischt da sie gewisse Grenzen überschreiten. Schuld sind doch hier die Vorgaben, verbietet halt jegliche Art zu Tricksen und dann gibt es auch keine komischen Grauzonen bei den man oft nicht weiß ist es noch legal oder nicht.

Grüße,
quattrofever
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »quattrofever« (23. September 2015, 11:12)